Hallo liebe Fangemeinde,
leider müssen wir euch mitteilen dass Peter aus gesundheitlichen Gründen ab dem Jahr 2016 keine Dragsterlizenz mehr bekommt und das PSR Team deshalb nach 32 Jahren den Dragster-Rennsport aufgibt.
 
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Fans und Firmen für die langjährige Unterstützung bedanken.
Ebenso geht ein besonderer Dank an alle derzeitigen und ehemaligen Teammitglieder, ohne deren Arbeit, Hilfe und Enthusiasmus all die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte nicht möglich gewesen wären.
 
So schwer es auch fällt:
Der „Bavarian Thunder“ Dragster wird „turn-key“ verkauft,
sämtliche Ersatzteile wie Ersatzmotor, Ersatzgetriebe und zahllose andere Teile werden ebenso verkauft wie die Zugmaschine mit Auflieger, die uns die letzten Jahrzehnte sicher zu den Rennplätzen in Europa befördert hat.
Bei Interesse bitte Kontakt mit Wolfgang Schöfer über wolfgang.schoefer@web.de oder Telefon +49 170 8091067 aufnehmen.
 
Der Werkstattbetrieb mit Instandsetzungen und die Zertifizierungen der PSI Blower werden weiterlaufern wie bisher!
 
Es grüßen euch
Peter, Wolfgang und Rudi Schöfer mit Team

 

Hallo lieber Leser,

 

lange Zeit gab es nichts Neues auf unserer Seite zu lesen…hier kommt nun der Bericht von unserem einzigen Rennen in diesem Jahr, den Nitrolympx in Hockenheim:

Da wir letztes Jahr kein Rennen bestritten hatten und diese Saison ohne uns begann, beschlossen wir am Donnerstag ohne Hektik die Arbeitsabläufe mal wieder zu „trainieren“…die Mannschaft ist die gleiche wie in den letzten Jahren und wir stellten schnell fest, dass uns die Arbeitsabläufe noch genauso schnell und gut von der Hand gingen, so als hätten wir nie pausiert!

Wir freuten uns, endlich mal wieder bei einem Rennen dabei zu sein, aber der erste Qualifikationslauf am Freitag war doch überraschend…Peter war es als einzigem in der Klasse gelungen, eine 5er Zeit (5.96 sek) zu fahren… mit durchdrehenden Hinterrädern! Die Traktion der Strecke war, wir drücken es mal so aus, nicht so wie wir es uns wünschten/ erwartet haben. Der zweite Lauf des Tages mit den Änderungen am Setup war mit 5.65 sek zwar schneller, aber wir erreichten damit „nur“ Platz 2 in der Qualifikation hinter Timo Habermann (5.57 sek).

Am Samstag fuhren wir mittags den 3.Quali-Lauf, die Zeit: 5.98 sek! Die Strecke war eher schlechter als am Freitag… direkter Traktionsverlust an der Startlinie bescherte uns mit dieser Zeit den dritten Rang in der Qualifikation. Der 4.Quali-Lauf am Nachmittag brachte uns die ersehnte Verbesserung mit 5.56 sek, allerdings sah der Endstand in der Qualifikation dann so aus: Platz 1 mit 5.55 sek Dennis Habermann, Platz 2 mit 5.56 sek Peter Schöfer und Platz 3 mit 5.57 sek Timo Habermann. Nach dem letzten Lauf des Tages folgten dann die gewohnten Arbeiten bis in den späten Abend hinein um den Dragster auf den Renntag vorzubereiten.

In der Nacht zum Sonntag regnete es, aber die Strecke war morgens trocken und alles konnte wie geplant ablaufen. Der erste Rennlauf war gegen Stefan Gunnarsson, wir hatten Lane choice wegen der schnelleren Quali-Zeit und wir entschieden uns für die linke Bahn, was sich als gute Entscheidung herausstellte, denn Peter gewann den Lauf mit 5.64 sek zu 6.23 sek. Allerdings driftete Peter ein wenig hin und her, was zwar sehr spektakulär aussah, uns aber etwas beunruhigte! Dann schnell Peter im Auslauf abholen und zurück ins Fahrerlager, alles für das Halbfinale vorbereiten. Dieser Lauf wurde um 15.30 Uhr gefahren…wieder entschieden wir uns für die linke Bahn und gewannen diesen Lauf gegen Timo Habermann. Peters Zeit 5.63 sek zu Timos Zeit 5.92 sek. Nun wurde es hektisch! Nachdem wir wieder im Fahrerlager waren, wurde uns mitgeteilt das das Finale in einer Stunde stattfinden sollte, fast unmöglich in dieser Zeit die notwendigen Arbeiten zu erledigen, also wurde uns 30 Minuten mehr Zeit gegeben…unser Finalgegner Chris Polidano hatte sich diese Zeit ebenfalls gewünscht. Als wir dann pünktlich im Lineup erschienen, wurden alle anderen Finalläufe vor uns ausgetragen, so dass wir noch eine halbe Stunde warten mussten…die Hektik hätten wir uns also sparen können, aber so ist das Leben! Da Peter im Halbfinale die langsamere Zeit (als Chris Polidano aus dem anderen Halbfinale) gefahren ist, hatte Chris Lane choice und er entschied sich für die linke Bahn. Wir ahnten es schon und der Lauf bestätigte es: Chris gewann das Finale mit 5.63 sek zu Peters 5.87 sek. Peters Dragster verlor kurz nach dem Start die Traktion und er konnte Chris dadurch nicht mehr einholen.

 
Das Video vom Finallauf gibt’s unter „Videos“ zu sehen und zu den Bildern geht`s hier
 
So schlossen wir das Rennen mit einem erfreulichen zweiten Platz ab… wir sind sehr zufrieden damit, wenn man bedenkt, dass wir so lange nicht dabei waren!
 
Bis demnächst
 
Euer Peter Schöfer Team


Nachdem wir jetzt schon seit längerer Zeit keine Neuigkeiten mehr gepostet haben, hier nun ein kurzes update zur laufenden Rennsaison:

Da wir aus verschiedenen privaten und beruflichen Gründen diese Saison auf „nur“ ein Rennen, und zwar unser Heimrennen in Hockenheim, reduzieren wollten, haben wir uns nun auch gegen die Teilnahme an diesem Rennen entschieden. Mit zu dieser Entscheidung beigetragen hat u.a., dass das FIA Reglement auch dieses Jahr nicht überarbeitet wurde. Der LKW und Dragster sind zwar einsatzbereit, aber die Rahmenbedingungen seitens des Veranstalters in Hockenheim entsprechen nicht unseren Erwartungen. Deshalb wird der PSR Dragster für dieses Jahr „eingemottet“ und ab sofort mit einigen technischen Änderungen auf die Saison 2014 vorbereitet.

Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen und wir hoffen bei unseren Fans und Sponsoren auf Verständnis.

Viele Grüße

Peter Schöfer und Team



Endlich ist es soweit, unsere Seite gibts jetzt auch mit englischem Inhalt
Finally we can offer you the content in english as well

 

Zum zweiten Mal in diesem Jahr machten wir uns am Montag (20.08.) auf den Weg nach Tierp in Schweden. Es ist das fünfte Rennen der FIA- EM und für uns das dritte in diesem Jahr. Wieder am Mittwoch vor Ort, bauten wir alles auf und hatten am Donnerstag technische Abnahme. Dieser Tag war ausschließlich den Sportsman- Klassen vorbehalten und so nutzten wir die Zeit, alles für den ersten Quali- Lauf am Freitag vorzubereiten und ein wenig den Sportsman- Klassen zuzuschauen. Am Freitagmorgen um 11 Uhr hatten wir unseren ersten Lauf, den Peter aber wegen eines heftigen Tire-Shakes vorzeitig abbrechen musste. 17-pat-ziel So waren wir mit dem 9.6 sek Lauf nach dem ersten Durchgang trotzdem noch auf dem 5. Platz „gelandet“. Für den nächsten Lauf mussten wir also einiges am Setup ändern um ein besseres Ergebnis zu erzielen. Nachmittags um 16.30 Uhr fuhren wir dann erneut: die gefahrene Zeit von 5.41 sek bescherte uns für diesen Tag den 2. Platz in der Qualifikation und entsprach damit schon eher unseren Vorstellungen! Der Samstag begann mit einem Regenschauer und so verzögerte sich unser dritter Lauf ein wenig. Als wir um 12 Uhr dann endlich fahren konnten, wiederholte sich der Anfang des vorherigen Tages: wieder ein heftiger Tire-Shake und der Abbruch des Laufes. Doch dieses Mal gab die Hinterachse bei der Rückführung merkwürdige Geräusche von sich. Zurück im Fahrerlager zerlegten wir also die Hinterachse und das Getriebe komplett. Glücklicherweise war kein Schaden festzustellen, nur die Zahnräder der Achse mussten neu justiert werden. Trotz des Mehraufwandes an Arbeit waren wir rechtzeitig für den letzten Qualifikationslauf an diesem Tag fertig. Kurz nach 16 Uhr fuhren wir dann erneut… und was für ein Lauf das war… 5.39 sek… ein toller Lauf und endlich, nach 3 langen Jahren, stand wieder eine drei nach dem Komma. Wir erreichten damit zwar schlussendlich „nur“ den dritten Qualifikationsplatz, aber das schmälerte unsere Freude über die gefahrene Zeit keineswegs. Glücklich und zufrieden mit dem Tag arbeiteten wir bis in den späten Abend, um alles für den ersten Rennlauf am Sonntag vorzubereiten. Am Sonntagmorgen wurden wir dann durch heftigen Regen geweckt. Schon wieder ein deja vu… der Rennsonntag im Juni hier in Tierp begann auch mit Regen. Doch diesmal dauerte es nicht so lange bis zum ersten Ausscheidungslauf. Diesen Lauf um 13.30 Uhr gegen Dave Wilson gewannen wir mit einer Zeit von 5.50 sek. Es begann wieder zu regnen und so verzögerte sich unser Halbfinallauf gegen Chris Polidano bis um 16.30 Uhr. 2-pat-lkw Auch den Lauf gewannen wir mit einer gefahrenen Zeit von 5.45 sek.  Hurra… nach Hockenheim vor zwei Wochen standen wir nun schon wieder im Finale. Der Finallauf war für 18 Uhr angesetzt, also war beeilen angesagt, um rechtzeitig fertig zu werden! Doch der Wettergott hatte etwas gegen uns… 15 Minuten vor dem geplanten Finale fing es an, wie aus Kübeln zu regnen. Da auf dem Wetterradar keine Besserung in Sicht war und es auch schon zu dämmern begann, wurde das Rennen um 18.30 Uhr abgebrochen. Unsere Enttäuschung war einerseits sehr groß, denn es ist definitiv unser letztes Rennen für dieses Jahr, und wir hätten so gern das Finale gefahren! Andererseits waren wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis… in zwei von drei Rennen standen wir schliesslich im Finale. So fingen wir im Regen an, unsere Sachen zu verstauen… als wir fast fertig waren, hörte es dann doch auf zu regnen und wir konnten das Zelt und den Dragster, ohne Wasser von oben, im LKW verladen. Die Rückfahrt bot nicht wirklich etwas neues und am Dienstag abend waren wir wieder zuhause.

 
Viele Grüße

Pat und Team

 

Am Mittwoch trafen wir nach einer recht kurzen Anreise mit dem LKW in Hockenheim ein. Das Wetter war herrlich und die Aussicht auf ein tolles Rennwochenende ließ die Laune noch besser werden. Donnerstag Morgen war dann die technische Abnahme des Dragsters, ansonsten verlief der Tag recht ruhig, weil das Rennen erst Freitag begann. Als dann am Freitagmorgen die ersten Sportsman Klassen auf der Strecke waren, wurde klar, daß die Strecke noch keinen Grip hatte. Die Streckencrew arbeitete sehr hart daran, aber der Zustand der Strecke konnte nicht verbessert werden. Deshalb trafen sich die Fahrer/ Crewchiefs aller FIA Klassen im Fahrerlager, um mit einer Abstimmung darüber zu entscheiden, ob an diesem Tag Qualifizierungsläufe gefahren werden. Die Mehrheit sprach sich dafür aus, die ersten Läufe erst am Samstag zu fahren. Wir hofften, daß die hart arbeitende Crew die Strecke für den nächsten Tag weiter verbessern kann.  9-krister-spur So hatten die Sportsman Klassen an diesem Tag 4 Qualifikationsläufe. Am Samstag waren dann aufgrund des verlorenen Freitags drei (statt wie der sonst üblichen zwei) Quali- Runden angesetzt. Der erste Lauf war um 10 Uhr morgens, aber wir mussten leider feststellen, daß die Strecke längst nicht so gut präpariert war wie in den vergangenen Jahren. Das Resultat: ein 7.44 sek Lauf mit durchdrehenden Rädern vom Start weg bis weit über die 200m Marke hinaus! Nach etlichen Veränderungen am Setup fuhren wir um 14 Uhr den zweiten Lauf… wieder fast keine Traktion, aber wir verbesserten uns auf 6.89 sek., was uns für diese Runde den 1.Qualifikationsplatz bescherte. In der Rubrik „Videos“ kann sich jeder selbst ein Bild über die wilden Ritte von Pat machen. Diese erinnern an alte Zeiten auf ungeklebten Strecken Anfang der 1970er Jahre und die Zuschauer jubelten ausgelassen. Auch der dritte Lauf an diesem Tag war nicht mit Traktion gesegnet und mit der gefahrenen 6.85 sek. Zeit fielen wir auf Rang 3 in der Qualifikation zurück. Für den Rennsonntag war also der erste Lauf gegen den sechstplatzierten Dave Wilson. Da Dave nicht zu dem Lauf antrat, hatten wir einen bye-run in die nächste Runde.  5-lauf Weil Pat sich unbedingt die Lane choice sichern wollte, versuchte er möglichst schnell zu fahren, aber da die Strecke auch am Sonntag nicht viel besser wurde, fuhr er mit qualmenden Reifen bis ins Ziel. Nach diesem Lauf mussten wir die Reifen wechseln, da diese komplett abgefahren waren. Über Setups für diese Strecke mussten wir uns eigentlich nicht viel Gedanken machen, da sowieso alles von Pats Können als Fahrer abhing, aber trotzdem versuchten wir alles, um uns stetig zu verbessern. Für das Halbfinale hatten wir die Bahnwahl und fuhren rechts (die eindeutig bessere Bahn) gegen Manty Bugeja und gewannen auch diesen Lauf. So standen wir dann im Finale gegen Dennis Habermann. Da er in seinem Halbfinallauf schneller war, blieb uns für das Finale leider nur die linke Bahn und es kam so wie vorhergesehen… Dennis war auf der rechten Bahn schneller und gewann verdient. Nach Traktionsverlust direkt an der Startlinie versuchte Pat zwar noch Dennis einzuholen, aber als er merkte, daß Dennis zu viel Vorsprung hatte und er nochmals mit durchdrehenden Reifen unterwegs war, brach er den Lauf ab. Somit sind wir zweiter beim „Pedalfest“ in Hockenheim geworden und traten mit gemischten Gefühlen die Heimreise an. Uns bleibt eine Woche um die Vorbereitungen für das nächste Rennen zu treffen, da wir am nächsten Montag (20.08) zum Rennen nach Tierp in Schweden aufbrechen.

Wir für unseren Teil hatten trotz der ganzen Widrigkeiten ein schönes Wochenende, da sehr viele Fans und Freunde dort waren, die uns die ganze Zeit mit ihrem Applaus und Enthusiasmus unterstützt haben und wir hoffen natürlich sehr, daß uns Hockenheim als FIA Heimrennen noch lange erhalten bleibt.

 

Jerry Lackey als Race-Direktor wird jedenfalls auch in Zukunft alles dafür tun.

 

Viele Grüße

 

Pat und Team

 
Hallo lieber Besucher unserer neugestalteten Webseite. Die Informationen sind vorerst alle  nur in deutsch verfügbar. Wir arbeiten an der englischen Version…. trotzdem viel Spaß beim Durchstöbern. Wir würden uns über ein Feedback z.B. im Gästebuch sehr freuen.
 
 
Hi at all. Welcome to our new website. The content is ( at the moment) only avaiable in german. We are working pretty hard on an english version… nevertheless, enjoy the updated content. If you want to leave a message, please check out our guestbook. We really appreciate your feedback.

 

Das erste Rennen der Saison fand in Santapod/ England ohne uns statt und so fuhren wir ( Peter, Wolfgang, Rudi und Robert) am Montag (11.06) zu unserem diesjährigen Saisonstart nach Tierp/ Schweden. Unser LKW wurde dabei 1600 Km auf der Straße und 6 Stunden auf der Fähre bewegt, bevor wir unser Ziel am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein erreichten. Nachdem der LKW auf seinem Platz im Fahrerlager stand und alles aufgebaut war, wurde der Dragster vervollständigt und für die technische Abnahme vorbereitet. Am Donnerstagnachmittag traf der Rest des Teams (Christl, Kirsten und Ralf) auf dem Rennplatz ein. Lineup 1 Am Freitagmorgen stand der erste Qualifikationslauf an. Da wir auch für dieses Jahr wieder einige Dinge am Dragster geändert hatten und dies unser erster Lauf war, gingen wir es vorsichtig an, um zu sehen, ob alles einwandfrei funktioniert. Das Ergebnis war mit 5.70 sek nicht anders zu erwarten, obwohl es auch gleich etwas schneller hätte sein dürfen. Naja… das Ziel war erreicht: alles funktionierte einwandfrei und nun hatten wir eine Basis für das Setup, von der wir uns vortasten konnten. Für den zweiten Qualifikationslauf am Nachmittag änderten wir dann das Setup, heraus kam bei dem Lauf eine 5.45 sek. Besser geworden sind wir also, allerdings waren wir damit nur auf Platz 6 qualifiziert. DAS war nicht wirklich das, was wir uns vorgestellt hatten und für den dritten Quali- Lauf am Samstagmorgen wurden wieder einige Dinge verändert, die uns hoffentlich schneller machen sollten. So gingen wir dann am Freitag mit dem Bewusstsein zu Bett, am Samstag um einiges besser zu werden! Am Samstagmorgen dann wie gewohnt unseren Warmup und alles rennfertig gemacht. strecke-nass-1 Der Aufruf kam und wir zogen vor ins Line up. Dort warteten wir, weil ja noch einige Teams vor uns fuhren. Der Himmel war schon wolkenverhangen und auf einmal fing es ein wenig an zu regnen, die Streckencrew war aber schon während des Schauers auf der Strecke um sie wieder zu trocknen. Dieser Regenschauer stockte unsere Wartezeit auf  eine Stunde auf, doch dann wurde eine Paarung Supertwin Topfuel Bikes auf die Strecke geschickt, die beiden Motorräder hatten allerdings keine Traktion und währenddessen fing es an wie aus Eimern zu schütten. Also zogen wir den Dragster zurück ins Fahrerlager und warteten…. den ganzen Tag…. es hörte nicht mehr auf zu regnen und das Rennen wurde am späten Nachmittag für den Tag abgesagt. Schade, das bedeutete für uns: wir konnten das neue Setup nicht ausprobieren und unseren 6. Quali-Platz behielten wir auch. Am Abend kam dann wieder die Sonne zum Vorschein und wir hatten daraufhin die Hoffnung am Sonntag wieder fahren zu können. Der Sonntag begann zwar düster und kalt (10°C) aber es war trocken. Die erste Runde war für 9.30 Uhr angesetzt, doch es gab leider einige Verzögerungen und als wir dann endlich aufgerufen wurden, begann es wieder zu regnen. SUPER…. wieder warten… als keiner mehr an besseres Wetter glauben wollte, brach gegen 14 Uhr die Wolkendecke auf und die Sonne kam durch. starten-1 Um 16 Uhr war es dann soweit… unser erster Ausscheidungslauf stand an. Diesen mussten wir gegen Timo Habermann fahren, schade, gleich in der ersten Runde ein deutsch/ deutsches Duell. Wir waren kurz am Zweifeln, ob nach der Menge Regen die Strecke genau so gut wie am Freitag ist, aber der große Vorteil dieser Strecke ist: sie ist aus Beton und nicht aus Asphalt, dadurch trocknet sie viel schneller ab und es steigt keine Feuchtigkeit auf. Also Bedenken beiseite geschoben und voller Überzeugung angetreten. Und wir behielten Recht, die Strecke war sehr gut und wir gewannen diesen Lauf mit 5.40 sek. Nach dem Lauf schnell zurück ins Fahrerlager und die Routinewartung durchgeführt. Die Zeit bis zur nächsten Runde wurde Aufgrund des verspäteten Tagesstarts verkürzt und so mussten wir uns beeilen, aber wir schafften es und traten zum nächsten Lauf mit einem geänderten Setup an. Den Halbfinallauf um 19 Uhr gegen Dave Wilson verloren wir aber aus mehreren Gründen: Pat hatte ein Rotlicht gefahren, es war aber nicht sein Fehler, er konnte den Dragster mit der Bremse nicht halten, da anscheinend die Kupplung schon zu viel Kraft an die Hinterräder weitergegeben hatte und er deshalb langsam durch die Lichtschranke rollte. stage Außerdem verlor er von Anfang an die Traktion und geriet ins Schlingern und fuhr Richtung Betonmauer. Er ging kurz vom Gas, lenkte, und stabilisierte den Dragster dadurch. Wir waren froh, das nichts passierte und er heil und gesund im Ziel ankam. Die gefahrene Zeit von 6.18 sek reichte aber trotzdem aus, in der Gesamtwertung des Rennens den dritten Platz zu belegen, da der andere Halbfinalverlierer noch langsamer als Pat war. Dave Wilson gewann den Lauf mit einer neuen europäischen Bestzeit von 5.26 sek…. Die Zeit zu schlagen wäre so oder so sehr sehr schwer geworden. So packten wir dann fröhlich unsere Sachen wieder zusammen und machten uns auf den Heimweg.

Unser nächstes Rennen werden wir vom 10-12 August in Hockenheim bestreiten, bis dahin…

Euer Peter Schöfer Racing Team